Technik-Begriffe kurz erklärt – Die Donnerstags-Serie im PHONiUM Blog

15.03.2012 – Wie heißt das? Was ist das? Was kann ich damit machen? Brauche ich das?
Wollten Sie schon immer wissen, was das wirklich heißt?

Immer Donnerstags erklärt hier unser Techniker Thomas Posadzy Begriffe aus der Kommunikations-Technik!

Der heutige Begriff:

1. ISDN-Anlagen-Anschluss (PzP / Punkt zu Punkt/P-P)

Grundsätzlich unterscheidet man beim ISDN-Anschluss den Mehrgeräte-Anschluss und den Anlagen-Anschluss. Den Mehrgeräte-Anschluss hatte ich letzte Woche erklärt; diese Woche wenden wir uns dem Anlagen-Anschluss zu.

Anlagen-Anschlüsse findet man fast ausschließlich im Geschäftsbereich. Man kann kein Telefon direkt anschließen, es wird immer eine Telefonanlage benötigt. Man erhält einen Rufnummernblock – zum Beispiel 754945-0 für die Zentrale und die Durchwahlen -10 bis -99. In der Regel richtet sich die Größe des Rufnummernblocks nach der Anzahl der Anschlüsse.

Die Durchwahlen werden in der Telefonanlage so programmiert, dass sie bei der entsprechenden internen Nebenstelle klingeln. Die Durchwahl muss aber nicht zwangsläufig etwas mit der internen Nummer zu tun haben. Der Übersicht halber wird aber versucht das halbwegs sinnvoll umzusetzen.

Wie beim Mehrgeräte-Anschluss stehen zwei Sprechwege pro Anschluss zur Verfügung. Jedoch ist es möglich, mehrere Anlagenanschlüsse mit demselben Rufnummernblock zu haben. So dass auch mehr als zwei Teilnehmer auf derselben Nummer anrufen können. Die Anschaltung erfolgt, wie beim Mehrgeräte-Anschluss, über einen NTBA, jedoch darf hier nur eine Buchse belegt werden.

Es gibt auch „große“ Anlagen-Anschlüsse mit bis zu dreißig Sprechwegen, das sind sogenannte Primärmultiplex-Anschlüsse (PMX oder S2M).

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